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<title>blog.generation-praktikum.de</title>
<link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/</link>
<description>Weblog der Generation Praktikum</description>
<language>de</language>
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        <title>RSS: blog.generation-praktikum.de - Weblog der Generation Praktikum</title>
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    <title>EU-Parlament: Aus für Generation Praktikum?</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/367-EU-Parlament-Aus-fuer-Generation-Praktikum.html</link>
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    <description>
        Die Jugendarbeitslosigkeit ist doppelt so hoch wie die durchschnittliche Arbeitslosenquote innerhalb der EU. Deshalb regt das Europa-Parlament an, dass der Rat und die Kommission eine Europäische Jugendgarantie vorsehen, die das Recht eines jeden jungen Menschen in der EU sichert, nach einer Arbeitslosigkeit von maximal 4 Monaten einen Arbeitsplatz, eine Lehrstelle, eine Zusatzausbildung oder eine Kombination aus Arbeit und Ausbildung angeboten zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren soll die Generation Praktikum der Vergangenheit angehören: Die Entschließung betont, dass Praktika Bestandteil der Ausbildung seien und keinen realen Arbeitsplatz ersetzen dürfen. Das Parlament hat die Kommission und den Rat daher aufgefordert, eine &quot;Initiative für eine europäische Charta für die Qualität von Praktika&quot; zu bilden, um deren Bildungswert zu sichern und Ausbeutung zu vermeiden. Diese Qualitätscharta soll, nach Meinung der Abgeordneten, eine zeitliche Begrenzung für Praktika, eine Mindestzuwendung basierend auf den Lebensunterhaltungskosten am Praktikumsort und Sozialleistungen nach örtlichen Standards enthalten. &lt;br /&gt;
    </description>
</item>
<item>
    <title>Österreich: Parlamentarier kämpfen fürs Prekariat</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/366-OEsterreich-Parlamentarier-kaempfen-fuers-Prekariat.html</link>
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    <description>
        In Österreich engagieren sich die Sozialistische Jugend und die Junge ÖVP für die Generation Praktikum und fordern arbeits- und sozialrechtlicher Absicherung. Die SJ hat beim SPÖ-Parteitag vor zwei Wochen einen Antrag gestellt, in welchem nicht nur die Abschaffung unbezahlter Praktika verlangt wird, sondern ebenso ein kollektivvertragliches Mindesteinkommen und die volle Sozialversicherungspflicht. &lt;a href=&quot;http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/Faire-Loehne-fuer-Praktikanten.html?article=eGMmOI8Ve0ORLt8JiQnQX6Xx3h8QNbYvi5J3Bft&amp;img=&amp;text=&amp;mode=&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es in den Salzburger Nachrichten&lt;/a&gt;.    </description>
</item>
<item>
    <title>Faire Bedingungen für Praktikanten - Parlament beschließt verbindliche Regelungen</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/365-Faire-Bedingungen-fuer-Praktikanten-Parlament-beschliesst-verbindliche-Regelungen.html</link>
?>
    <description>
        Das &lt;a href=&quot;http://www.spdfraktion-berlin.de/presseerklaerungen/2010presseerklaerungen/20100225praktikanten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berliner Abgeordnetenhaus&lt;/a&gt; hat mit den Stimmen aller Fraktionen einen Antrag der rot-roten Koalition zum fairen Umgang mit Praktikantinnen und Praktikanten in der Berliner Verwaltung und den Landesunternehmen beschlossen. Auf Initiative der SPD-Fraktion ist es damit gelungen, über die Parteigrenzen hinweg erstmalig in einem Bundesland verbindliche Regelungen zum Einsatz von Pratikantinnen und Praktikanten festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antrag sieht vor, dass Praktika angemessen vergütet werden, sofern sie eine Dauer von mindestens vier Wochen aufweisen. Einer &quot;Praktikantenausbeutung&quot; durch das Ersetzen einer Vollzeitstelle wird ein Riegel vorgeschoben, da das Ausführen von dauerhaften Arbeitsaufgaben als nicht zulässig angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier betont: &quot;Die Generation Praktikum ist bis heute Realität. Das Land Berlin ist jetzt das erste Bundesland mit verbindlichen Leitlinien für den Einsatz von Praktikantinnen und Praktikanten. Ein Praktikum dient der Berufsfeldorientierung und -ausbildung und darf nicht das Mittel der Wahl für Arbeitgeber sein, Kosten für eine Vollzeitstelle zu sparen. Der Antrag stellt sicher, dass der Verwaltung feste Regeln auferlegt werden und somit ein Praktikum seinen eigentlichen Zweck erfüllen kann. Berlin wird mit fairen Bedingungen für Praktika zum Vorbild für Unternehmen und andere Bundesländer.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antragstext und Begründung im Wortlaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Beschäftigung von Praktikantinnen und Praktikanten in den Senatsverwaltungen und den nachgeordneten Verwaltungen und Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung werden nachfolgend dargelegte Regeln für das Anbieten von Praktika als Leitlinie festgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Praktika in der Berliner Verwaltung dienen der Berufsorientierung und der praktischen Berufsbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Praktikantinnen und Praktikanten sollen in Arbeitsabläufe integriert werden, dürfen aber keine Vollzeitstellen ersetzen. Die dauerhafte Wahrnehmung von Aufgaben oder Arbeitsschritten durch Praktikantinnen und Praktikanten ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Dauer von Praktika wird regelmäßig auf 3 Monate begrenzt. Ausnahmen sollen nur im Rahmen von Ausbildungsgängen, in denen längere Praktika vorgeschrieben sind, sowie für Praktika im Rahmen von staatlichen Programmen gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Praktikantinnen und Praktikanten, deren Praktika nicht Teil einer Schul-, Fachhochschul- oder Hochschulausbildung sind, sind angemessen zu vergüten, soweit die Laufzeit des Praktikums mehr als einen Monat beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Umsetzung wird dem Abgeordnetenhaus bis zum 30. Juni 2010 berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im laufenden Jahrzehnt ist aus einem wertvollen Instrument der Berufsorientierung und -ausbildung ein Weg zur Umgehung von Standards auf den Arbeitsmärkten geworden. So stehen in einigen Bereichen der Arbeitswelt nicht mehr der Ausbildungs- und Berufsorientierungsaspekt im Vordergrund, sondern die Nutzung von zusätzlicher, preiswerter bzw. kostenfreier Arbeitskraft. Teilweise werden reguläre Stellen durch Praktikumsstellen ersetzt. Zudem haben Praktika den Begriff der Probezeit und der befristeten Arbeitsverhältnisse untergraben, indem sich ausgebildete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor der regulären Einstellung zunächst erst einmal im Unternehmen &quot;beweisen&quot; müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antragsteller stellen ausdrücklich fest, dass diese Entwicklung sich nicht vorrangig auf Probemlagen in der öffentlichen Verwaltung des Landes Berlin und seiner Bezirke bezieht. Dennoch werden auch in der Berliner Verwaltung in nicht unerheblichem Maße Praktika angeboten, so dass eine präventive Festlegung von Leitlinien zum Anbieten von Praktikumsstellen geboten erscheint. Darüber hinaus wird das Land Berlin damit seiner Vorbildwirkung auch für die Privatwirtschaft gerecht und solidarisiert sich mit vielen anderen fairen Unternehmen.    </description>
</item>
<item>
    <title>Praktikanten-Roman</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/363-Praktikanten-Roman.html</link>
?>
    <description>
        In diesem Buch findet ihr euch sicher wieder: Copy Man ist ein im Februar erschienener Roman von und für uns Vertreter der Generation Praktikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Praktikantenroman in dem anschaulich geschildert wird, wie sich Praktikanten wie ihr an ihrem ehemaligen Arbeitgeber rächen. Autor Markus Henrik hat seine eigenen Erlebnisse einfließen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liest er auf YOUTUBE - Was meint ihr dazu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;660&quot; height=&quot;405&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/gl2WXKAvz7Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/gl2WXKAvz7Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;660&quot; height=&quot;405&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;    </description>
</item>
<item>
    <title>Praktikum ersteigern?</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/361-Praktikum-ersteigern.html</link>
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    <description>
        Dass man für ein Praktikum kein Gehalt oder wenig Lohn bekommt, ist für einige Praktikanten in Deutschland bereits Realität - fürs Praktikum allerdings auch noch Geld zu bezahlen? Unvorstellbar. Die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~E8DC40EEFDC484765B2AC6818E08CFF9E~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;FAZ&lt;/a&gt; weiß es besser: In anderen Ländern ist das anders. Wie die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~E8DC40EEFDC484765B2AC6818E08CFF9E~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fankfurter Allgemeine Zeitung&lt;/a&gt; berichtet, versteigern Wohltätigkeitsorganisationen in den USA und in Großbritannien Praktikumsstellen bei angesagten Unternehmen. &lt;br /&gt;
Dass sich so etwas vielleicht nur eine bestimmte Klientel leisten kann, ist offenbar nicht so wichtig. &lt;br /&gt;
Die Wohltätigkeitsorganisationen verteidigen sich mit dem Argument, dass viele Schüler und Studenten ein Praktikum gefunden hätten, weil ein Freund oder Familienangehöriger ihnen geholfen habe und sozial Benachteiligte, die diese Beziehungen nicht hätten, durch die Versteigerung Unterstützung erhielten.&lt;br /&gt;
Was meint ihr dazu? Praktika sollten zur Berufsorientierung da sein und dafür sollte man nicht auch noch neben den sowieso schon vorhandenen Investitionen für Praktika bezahlen müssen - oder?    </description>
</item>
<item>
    <title>CDU: &quot;Gesetzliche Maßnahmen killen Praktika&quot;</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/360-CDU-Gesetzliche-Massnahmen-killen-Praktika.html</link>
?>
    <description>
        &lt;a href=&quot;http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/359-DIHK-Neue-Schutzregeln-fuer-Generation-Praktikum-kontraproduktiv.html&quot;&gt;Gesetzliche Maßnahmen&lt;/a&gt; für einen verbesserten Schutz von Praktikanten rücken offenbar in weite Ferne. Der in zähen Verhandlungen erzielte Kompromiss zwischen Bundesarbeitsministerium und Bundesbildungsministerium ist nach einem Bericht des &quot;&lt;a href=&quot;http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE4BG0C720081217&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatts&lt;/a&gt;&quot; geplatzt. &quot;Wir werden nicht mittragen, dass Herr Scholz die Frist, in der Praktikanten im Nachhinein gegen eine zu niedrige Bezahlung klagen können, von zwei Monaten auf drei Jahre ausdehnen will&quot;, sagte der Sprecher von Bundesbildungsministerium Annette Schavan (CDU) dem Blatt. &quot;Eine solche Regelung killt Praktika.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Frühjahr diesen Jahres bemüht sich Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) um die Verbesserung der Praktikanten-Lage in Deutschland. Er stellte folgende gesetzliche Maßnahmen für Praktikanten zur Diskussion: &lt;br /&gt;
- die Definition des Praktikumsbegriffs im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). &lt;br /&gt;
- Festschreibung der Regeln des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), dass Praktikanten, die über eine abgeschlossene Ausbildung verfügen, ein Anrecht auf „angemessene“ Vergütung haben, im BGB. &lt;br /&gt;
- Beweislastumkehr: Im Streitfall soll der Arbeitgeber im Nachhinein beweisen müssen, dass es sich um ein Praktikanten- und nicht um ein Arbeitsverhältnis gehandelt hat. &lt;br /&gt;
- Ausschlussfristen, nach deren Ablauf Arbeitnehmer ihre Ansprüche nicht mehr geltend machen können, sollen für Praktikanten überhaupt nicht mehr gelten. Zudem: Praktikantenverträge sollen künftig zwingend schriftlich geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scholz selbst scheint allerdings nicht viel von diesen Regelungen zu halten - zumindest könnte man das aus den Recherchen von SPIEGEL Online schließen: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,595299,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Er lässt seine eigenen Praktikanten nämlich unbezahlt... &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Update (17.12.08):&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/12/17/drk_20081217_1609_0b2bb77a.mp3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Im Streitgespräch zu diesem Thema im Deutschlandradio Kultur: Unser Projektleiter Branko Woischwill und Kolja Briedis (Hochschulinformationssystem, HIS).&lt;/a&gt;    </description>
</item>
<item>
    <title>DIHK: Neue Schutzregeln für &quot;Generation Praktikum&quot; kontraproduktiv</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/359-DIHK-Neue-Schutzregeln-fuer-Generation-Praktikum-kontraproduktiv.html</link>
?>
    <description>
        Die &lt;a href=&quot;http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/332-Gesetzliche-Klarstellungen-Symbolpolitik-oder-UEberregulierung.html&quot;&gt;Maßnahmen, die im Gespräch sind, um den angeblich verbreiteten Missbrauch von Praktika einzudämmen&lt;/a&gt;, würden vor allem den Praktikanten selbst schaden: Jährlich würden mindestens&lt;br /&gt;
100.000 Praktikantenstellen für Hochschulabsolventen weniger angeboten werden. Das mag zumindest eine &lt;a href=&quot;http://www.dihk.de/inhalt/download/umfrage_praktikum.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Umfrage&lt;/a&gt; des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter mehr als 1.100 Unternehmen herausgefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Diskussion stehen derzeit folgende gesetzliche Maßnahmen für Praktikanten: &lt;br /&gt;
- die Definition des Praktikumsbegriffs im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). &lt;br /&gt;
- Festschreibung der Regeln des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), dass Praktikanten, die über eine abgeschlossene Ausbildung verfügen, ein Anrecht auf „angemessene“ Vergütung haben, im BGB. &lt;br /&gt;
- Beweislastumkehr: Im Streitfall soll der Arbeitgeber im Nachhinein beweisen müssen, dass es sich um ein Praktikanten- und nicht um ein Arbeitsverhältnis gehandelt hat. &lt;br /&gt;
- Ausschlussfristen, nach deren Ablauf Arbeitnehmer ihre Ansprüche nicht mehr geltend machen können, sollen für Praktikanten überhaupt nicht mehr gelten. Zudem: Praktikantenverträge sollen künftig zwingend schriftlich geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die letzten beiden Punkte stoßen bei Unternehmen sauer auf: &lt;br /&gt;
Müssten Unternehmen im Streitfall beweisen, dass es sich bei dem absolvierten Praktikum um ein Lernverhältnis und nicht tatsächlich um ein Arbeitsverhältnis gehandelt hat, würden knapp 45 Prozent der Unternehmen keine Praktika und 28 Prozent der Unternehmen weniger Praktika anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Wegfall der Ausschlussfristen, nach denen Praktikanten im Nachhinein Ansprüche bei Unternehmen geltend machen können, würden 54 Prozent aller Unternehmen keine Praktikantenstellen für Hochschulabsolventen mehr anbieten. 25 Prozent der Unternehmen würden zumindest weniger Hochschulabsolventen die Chance auf ein Praktikum einräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Auch ich bin natürlich gegen einen Missbrauch von Praktikanten als unbezahlte Arbeitskräfte – im Interesse der Jugendlichen, aber auch eines fairen Wettbewerbs&quot;, sagte der DIHK-Präsident. &quot;Doch die geltenden Gesetze sind hier bereits völlig eindeutig und ausreichend. Sollte es Defizite bei Information und Anwendung dieser Regeln geben, muss Politik hier ansetzen – nicht aber mit neuen Gesetzen den jungen Menschen schaden.&quot;    </description>
</item>
<item>
    <title>Österreich: Studie zur Generation P</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/358-OEsterreich-Studie-zur-Generation-P.html</link>
?>
    <description>
        Der &lt;a href=&quot;http://www.bsa.at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bund Sozialdemokratischer Akademiker Österreichs&lt;/a&gt; hat im Rahmen einer &lt;a href=&quot;http://www.bsa.at/cms/wp-content/uploads/soziale-istsituation-von-jungakademikerinnen.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Studie&lt;/a&gt; in ganz Wien 1.000 JungakademikerInnen befragt zur Arbeitsmarktsituation befragt. Die Ergebnisse: 49 Prozent sehen Praktika als finanzielle Belastung. 70 Prozent wünschen sich einen Minimallohn für Praktika, 64 Prozent stehen eventuellen kollektivvertraglichen Regelungen positiv gegenüber. &lt;br /&gt;
Ein Drittel der Befragten bewerten die Situation am Arbeitsmarkt für Universitätsabsolventen als schlecht und 62 der JungakademikerInnen sehen sich von prekären Arbeitsverhältnissen betroffen. Lipinski bemerkte, dass sich während&lt;br /&gt;
der Befragung gezeigt habe, dass das sogenannte &quot;trainee hopping&quot; immer mehr werde. Firmen würden Jungakademiker im eigenen Unternehmen von traineeship zu traineeship weiterreichen, ohne diese anzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgefragt wurde auch, welche Maßnahmen sich die Akademiker gewünscht hätten, um ihnen das Studium zu erleichtern. Um die&lt;br /&gt;
Situation auf dem Arbeitsmarkt zu erleichtern, wünschen sich 84 Prozent Förderungsmodelle für Unternehmen, die JungakademikerInnen nach der Probezeit eine Anstellung geben und 67 Prozent wünschen sich eine verpflichtende Einführung von Kollektivverträgen für JungakademikerInnen.    </description>
</item>
<item>
    <title>Österreich: Justizministerin fordert Praktikumsgesetz</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/357-OEsterreich-Justizministerin-fordert-Praktikumsgesetz.html</link>
?>
    <description>
        &quot;Praktika werden genutzt, um sich der Arbeitskraft von Jungakademikern zu bedienen und sich die gängigen Löhne zu ersparen&quot;, betonte die österreichische Justizministerin Maria Berger in einer Pressekonferenz, auf der eine Studie zur sozialen Situation von Jungakademikern vorgestellt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Praktika fordert Berger gesetzliche und kollektivvertragliche Regelungen, es müsse eine gewisse soziale Absicherung gewährleistet sein. Darüber hinaus gehe es vor allem um Bewusstseinsbildung bei Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern, bei allen Regelungen zu beachten, welche Auswirkungen diese für PraktikantInnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berger bedauerte, dass eine &quot;Generation Praktikum&quot; entstanden ist, bereits 50 Prozent aller Universitätsabsolventen würden über Praktika in das Berufsleben einsteigen, 30 Prozent dieser Praktika seien nicht bezahlt. Frauen seien von Praktika stärker betroffen als Männer, vor allem in der Medienbranche, im Wissenschaftsbereich und im Non-Profit-Sektor seien Praktika an der Tagesordnung.    </description>
</item>
<item>
    <title>FOCUS: Keine Zeit mehr für Praktika</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/356-FOCUS-Keine-Zeit-mehr-fuer-Praktika.html</link>
?>
    <description>
        Dank verkürzter Studienzeiten, komprimiertem Lernstoff und 1.500 bis 1.800 Stunden, die pro Jahr für das Campus-Leben draufgehen, bleibt Bachelor-Studenten keine Zeit mehr für Praktika. Das meldete das &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/jobs/karriere/bachelor-studierende-keine-zeit-fuer-praktika_aid_338465.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nachrichtenmagazin FOCUS&lt;/a&gt; am Montag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob bei &lt;a href=&quot;http://www.siemens.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Siemens&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.audi.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Audi&lt;/a&gt; - viele Personaler beklagen gegenüber FOCUS, dass das Zeitbudget von Studenten, die sich für einen Bachelor-Studiengang entschieden haben, schmaler geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe? Neben der Verschulung der Studiengänge nennen Experten u.a. die Umetikettierung: Die Inhalte eines achtsemestrigen Diplomstudiengangs werden teilweise in ein sechssemestriges Bachelor-Studium gepackt. Des Weiteren sind die Klausuren meistens entweder semesterbegleitend oder direkt im Anschluss an das Semester, sodass weniger Zeit bleibt, neben dem Studium zu arbeiten oder in den Semesterferien Praktika zu absolvieren. &lt;br /&gt;
Inwiefern dieser Trend mit dem Sinn und Zweck des Bachelorstudiengangs vereinbar ist - nämlich der Intention, Studenten früher und anwendungs- bzw. praxisorientierter an das Arbeitsleben heranzuführen? Fraglich.    </description>
</item>
<item>
    <title>Generation Praktikum Nummer Zwei?</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/355-Generation-Praktikum-Nummer-Zwei.html</link>
?>
    <description>
        Für eine &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Praktikum;art141,2573681&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;neue Generation Praktikum&quot;&lt;/a&gt; sei allerhöchste Zeit. Das meldete der &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de&quot; target=&quot;_Blank&quot;&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt; kürzlich in einem Kommentar: Die Zeiten, in denen Hochschulabsolventen zu Dauerpraktikanten wurden, seien vorbei. Das &quot;akademische Proletariat&quot; habe inzwischen &quot;anständige Arbeit&quot; gefunden. Das Instrument Praktikum selbst sei ruiniert zurückgeblieben. Mit einer negativen Konnotation im Dunstkreis von Schlagworten wie Niedriglöhner, Mindestlohn, Ausbeutung und Co. Unverdienter Weise. &lt;br /&gt;
Und wer ist Schuld daran? Die bemitleidenswerten Vertreter der &quot;alten Generation Praktikum&quot;, die ihre Probleme, Sorgen und Ängste publik machte - in &lt;a href=&quot;http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?serendipity%5Baction%5D=search&amp;serendipity%5BsearchTerm%5D=demonstration&quot;&gt;Demonstrationen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?serendipity%5Baction%5D=search&amp;serendipity%5BsearchTerm%5D=petition&quot;&gt;Petitionen&lt;/a&gt; und vielen anderen &lt;a href=&quot;http://www.planetpraktika.de/initiativen.php&quot;&gt;Initiativen&lt;/a&gt;. So wäre ein schlechtes Bild von Praktikumsstellen in der Öffentlichkeit entstanden: Wer heutzutage ein Praktikum absolviert, würde automatisch bemitleidet - so zumindest die Meinung von Ursula Weidenfeld im Kommentar &quot;Ganz praktisch, so ein Praktikum&quot;. &lt;br /&gt;
Dass ein Praktikum ein sehr guter Weg ist, um in den Job einzusteigen, Praxisluft in der Wunschbranche zu schnuppern, Fuß zu fassen - und zwar nicht nur für ältere Arbeitnehmer oder auf dem Arbeitsmarkt Benachteiligte - darin sind wir uns einig mit der Kommentatorin des Tagesspiegels.&lt;br /&gt;
Dass aber durch die Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins für die Situation von Hochschulabsolventen als Dauerpraktikanten, die bei Weitem noch nicht ausgestanden ist, ein schlechtes Licht auf das Instrumentarium &quot;Praktikum&quot; gefallen sein soll, finden wir zweifelhaft: Es ging der &quot;alten Generation Praktikum&quot; nie darum, die Sinn- und Zweckhaftigkeit eines Praktikums in Frage zu stellen. Dass faire Praktika sowohl für das Unternehmen (neue Impulse von außen, zeitlich befristete Unterstützung,  Kennenlernen von Nachwuchskräften) als auch für den Praktikanten (Kennenlernen von Menschen und Arbeitsweisen, Prüfen ob der Traumjob träumen lässt, Schärfung des eigenen Profils...) Vorteile bringt und somit eine Win-Win-Situation darstellt, wurde nie zur Diskussion gestellt. Weder von diplomierten Dauerpraktikanten noch von Initiativen, Verbänden oder gar der Politik. &lt;br /&gt;
Das Instrument Praktikum ist und war also schon immer sinnvoll. Hilfreich. Nützlich. Eine Ausbildungsmöglichkeit. Eine Chance für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Eine offene Türe in die Arbeitswelt. Jedoch nur, wenn es sich dabei um ein qualifiziertes und faires Praktikum handelt - entweder zwischen Schule und Studium, während der Schule (Schulpraktikum), während des Studiums oder als Übungszeit im Betrieb auf dem Weg zu einer regulären Stelle oder einem Ausbildungsplatz. &lt;br /&gt;
Ein Praktikum nach dem Studium, nicht qualifizierend und unter unfairen Bedingungen (Substitution von Vollzeitstellen, keine Entlohnung, etc.) allerdings ist das Gegenteil: Es senkt den Marktwert des Bewerbers, bringt meist nur den Firmen Vorteile, nicht aber den Praktikanten. Von einer Erleichterung beim Berufseinstieg kann in diesen Fällen also keine Rede sein. Diesen Missstand an's Licht der Öffentlichkeit zu bringen und ihn zu bekämpfen, darum geht es der &quot;alten Generation Praktikum&quot; - und wenn sie mit ihren Initiativen auch auf offene Ohren gestoßen ist, die Politik Handlungsbedarf erkannt hat, so ist die &quot;alte Generation Praktikum&quot; noch lange nicht am Ziel angelangt. Schwarze Schafe, die Praktikanten als willige Billiglöhner ausnutzen gibt es nach wie vor.&lt;br /&gt;
Wir sehen also keine Ära für eine &quot;neue Generation Praktikum&quot;, wie der Tagesspiegel schreibt - denn dass ein Praktikum eine hilfreiche Stufe auf der Karriereleiter sein kann, bestreitet die &quot;alte Generation Praktikum&quot; nicht, nur dass viele Menschen auf dieser Stufe sitzen bleiben (müssen), das ist ein Problem, das es noch immer zu lösen gilt.    </description>
</item>
<item>
    <title>Buchtipp: Kraft des Scheiterns</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/354-Buchtipp-Kraft-des-Scheiterns.html</link>
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    <description>
        Scheitern muss nicht das Aus bedeuten. Im Gegenteil, man muss scheitern dürfen, um lernen zu können. Im Alltag wird dem Gescheiterten aber mit Vorurteilen begegnet. Das Buch &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-Kraft-Scheiterns-Anleitung-Anspruch/dp/3701176132/planetpraktika&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kraft des Scheiterns&lt;/a&gt;&quot; ist eine Anleitung ohne Anspruch auf Erfolg, untersucht Ursachen und Gefahrenzonen im sich rasant wandelnden Gesellschaftssystem des 21. Jahrhunderts und zeigt neue Wege im Umgang mit dem Scheitern. Ein Kapitel widmet sich dabei den Problemen und Chancen der Generation Praktikum.&lt;br /&gt;
Lesenswert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infos zum Buch:&lt;br /&gt;
Gebundene Ausgabe: 292 Seiten&lt;br /&gt;
Verlag: Leykam; Auflage: 1 (10. Mai 2008)&lt;br /&gt;
Sprache: Deutsch&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3701176132&lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3701176137&lt;br /&gt;
Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 3 cm&lt;br /&gt;
    </description>
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<item>
    <title>Praktikanten-Roman erschienen</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/353-Praktikanten-Roman-erschienen.html</link>
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        &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Zwölf-Stunden-sind-kein-Praktikanten-Roman/dp/3492251331/planetpraktika&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zwölf Stunden sind kein Tag&lt;/a&gt;&quot; heißt ein neuer Praktikanten-Roman von Boris Fust, der diesen Monat im Piper-Verlag erscheint. &lt;br /&gt;
Und darum geht es: Arne gehört zur Generation Praktikum. Er jobbt zur Zeit in einer Werbeagentur bei einem größenwahnsinnigen Agenturchef. Und zu Hause wohnt über ihm der Junkie Herr von Eisen, auch kein Vergnügen. Mitpraktikantin Jeanette dagegen ist ein Lichtblick, Arne verliebt sich. Doch Jeanette zieht an ihm vorbei, dass ihm der Fahrtwind nur so um die Ohren pfeift. Arne muss etwas tun. Sollte am Ende Herr von Eisen ihm auf die Sprünge helfen? Boris Fust erzählt temporeich, schonungslos offen und sehr witzig, wie es ist, heute ein Praktikant zu sein.&lt;br /&gt;
Infos zum Buch: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Praktikanten-Roman&lt;br /&gt;
Erschienen: Juli 2008&lt;br /&gt;
224 Seiten&lt;br /&gt;
Kartoniert&lt;br /&gt;
€ 7,95 [D], € 8,20 [A], sFr 15,00&lt;br /&gt;
ISBN: 9783492251334    </description>
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    <title>Empirie: Trend der Generation Praktikum bestätigt</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/352-Empirie-Trend-der-Generation-Praktikum-bestaetigt.html</link>
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        Bildungspolitik ist in Deutschland Chefsache. Und dennoch: Auch der zweite Nationale Bildungsbericht der Kultusministerkonferenz fördert nach wie vor Alarmierendes zu Tage. Danach haben vier von zehn Jugendlichen ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss auch zweieinhalb Jahre nach Verlassen der Schule noch keinen Ausbildungsplatz. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht die Ursache des Lehrstellenmangels für Hauptschulabgänger in der schlechten Qualifikation: Etwa 20 Prozent der Jugendlichen könnten gerade mal auf Grundschulniveau lesen, schreiben und rechnen. Unter anderen Voraussetzungen, so der DIHK-Geschäftsführer Martin Wansleben, könnten mindestens 30.000 Ausbildungsplätze mehr angeboten werden. Damit stellt sich die Frage, ob die Einführung eines Ausbildungsbonus für Betriebe, die so genannten &quot;benachteiligten Jugendlichen&quot; eine Lehrstelle geben, auf große Akzeptanz bei den Ausbildungsbetrieben stößt - und ob die Investition nicht unter Umständen fehlgeleitet ist. Fakt ist in jedem Fall: Die Bildungsausgaben in Deutschland liegen unter dem OECD-Schnitt, so der Nationale Bildungsbericht, und halten nicht mit dem Wirtschaftswachstum Schritt. Und während Angela Merkel die abstrakte Vision von der &quot;Bildungsrepublik Deutschland&quot; verfolgt und sich im Rahmen einer &quot;Bildungsreise&quot; so zu sagen ein Bild machen möchte, fordert die Opposition den &quot;Bildungssoli&quot;. Es bleibt also weiterhin spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jobs.de durchsucht täglich über eine Million Websites deutscher Unternehmen nach Stellenanzeigen. Die daraus generierten Daten wertet die JobScout24 GmbH monatlich nach Bundesländern und Großstädten, Tätigkeitsbereichen sowie den ausgeschriebenen Positionen aus.&lt;br /&gt;
Einige interessante Ergebnisse aus dieser Analyse bestätigen das Phänomen &quot;Generation Praktikum&quot; in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen analysierten Stellenausschreibungen richten sich lediglich 4 Prozent aller ausgeschriebenen an Schulabgänger (Ausbildungsplätze). Noch spärlicher gesäht sind mit einem Anteil von 3 Prozent die Vakanzen, die sich an Berufseinsteiger mit abgeschlossener Ausbildung oder Studium wenden. Hier macht sich der Trend zur &quot;Generation Praktikum&quot; bemerkbar: 9 Prozent aller Ausschreibungen sind Praktika.&lt;br /&gt;
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    <title>Österreich: Praktikantengesetz gefordert</title>
    <link>http://www.rippler-verlag.de/serendipity/index.php?/archives/350-OEsterreich-Praktikantengesetz-gefordert.html</link>
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        Die österreichische &lt;a href=&quot;http://www.generation-praktikum.at&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Generation Praktikum&lt;/a&gt; darf auf ein Praktikantengesetz hoffen. In einem Entschließungsantrag fordern die österreichischen Grünen ein PraktikantInnenausbildungsgesetz. Das berichtet die Tagesezeitung &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=3347673&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;Der Standard&quot;&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Für Praktika sehen die Grünen in ihrem Antrag eine maximale Dauer von drei, in Ausnahmefällen von sechs Monaten vor. Ein Mindestlohn wird gefordert. Um sicherzustellen, dass im Praktikum die Ausbildung im Vordergrund steht, soll eine Betreuung durch eine verantwortliche Person im Unternehmen sowie eine öffentliche Dokumentation des Praktikumsverlaufes vorgeschrieben werden, so &quot;Der Standard&quot; weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entschließungsantrag könne im entsprechenden Ausschuß des Parlaments im Herbst behandelt werden. Die Befürchtung, dass durch einen Mindestlohn die Anzahl der ausgeschriebenen Praktika drastisch sinken, scheint nicht zu existieren.    </description>
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