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Praktikanten-RomanIn diesem Buch findet ihr euch sicher wieder: Copy Man ist ein im Februar erschienener Roman von und für uns Vertreter der Generation Praktikum.Ein Praktikantenroman in dem anschaulich geschildert wird, wie sich Praktikanten wie ihr an ihrem ehemaligen Arbeitgeber rächen. Autor Markus Henrik hat seine eigenen Erlebnisse einfließen lassen. Hier liest er auf YOUTUBE - Was meint ihr dazu?
Lebenspraktikanten: Buch als HörspielNikola Richters Buch "Lebenspraktikanten" (wir berichteten) wurde vertont. Den ersten Teil gibt es am 14. Januar um 0 Uhr 05 auf Deutschlandradio Kultur (UKW 89,6 MHz) zu hören, den Teil 2 am 21. Januar, ebenfalls um 0:05 Uhr. Im März (05.03. und 12.03.) gibt's eine Wiederholung.Aus der Programm-Beschreibung des Deutschlandradios: "Eigentlich müsste ihnen die Welt offen stehen. Sie sind behütet aufgewachsen, gesund ernährt, mobil, mehrsprachig und informationstechnisch auf dem neuesten Stand. Sie haben ihr Studium abgeschlossen und sind bereit, erwachsen zu werden, Geld zu verdienen. Nur: der Arbeitsmarkt braucht sie nicht. Höchstens als unbezahlte Praktikanten oder Aushilfsjobber. Jasmin, Linn, Nils, Victor und Annika hangeln sich von einem Praktikum zum nächsten, sind absolut flexibel und erfinden sich wochenweise neu - sie sind professionelle Lebenspraktikanten, führen ein Leben in der Warteschleife. Wie lange noch? Hörspielbearbeitung: Katrin Zipse Regie: Judith Lorentz Darsteller: Milan Peschel, Rosalie Thomass, Katharina Vötter u.v.a. Produktion: Südwestrundfunk/Deutschlandradio Kultur 2006 Länge: 53'24"
Warum jetzt eine schreckliche Zeit ist, um jung zu sein?Das fragt die amerikanische Buchautorin Anja Kamenetz die Leser ihres Buches "Generation Debt" (z.dt.: "Generation Schulden"). Klappt man das Buch auf, hat man schnell die Antwort:Betrachtet man die wirtschaftliche Wirklichkeit der heute 20- bis 30-Jährigen, so die 24-jährige Kamenetz, "sei es nicht übetrieben, zu sagen, dass unser Land seine Kinder aufgibt." Der durchschnittliche amerikanische Student sehe sich am Ende seines Studiums einem Schuldenberg von mindestens 20.000 US-Dollar gegenüber - den hohen Studiengebühren sei Dank. Gleichzeitig stiegen die Lebenshaltungskosten und die Anzahl gut bezahlter Jobs für Akademiker sinke. Sie selbst, Akademikerin und freie Journalistin, weiß das am besten: Als Freie zu überleben sei nicht einfach. Die "Generation Praktikum" ist in den Vereinigten Staaten von Amerika angekommen. Ein eigenes Blog gibt es auch schon. In Deutschland wird inzwischen Kritik geübt an Initiativen, die gegen das Phänomen Praktikumsmühle kämpfen: Im Theaterstück "Tod eines Praktikanten" kritisiert Regisseur René Pollesch: "Die anderen brauchen vielleicht niemanden, der für sie redet. Es wird immer vor allem so getan, als hätten die keine Sprache, und dann kommt die Repräsentation ins Spiel. Die haben aber eine Sprache, die ist nur nicht weiss, heterosexuell, männlich und Mittelstand und wird als die geeignetere immer verleugnet. Es ist wie Donna Haraway sagt, über den Regenwald können anscheinend nur Greenpeace und europäische und amerikanische Wissenschaftler reden, aber nicht die, die im Regenwald leben."
Generation Praktikum mal literarisch betrachtetNach dem durch die Presse gegangenen Roman "Lebenspraktikanten" von Nikola Richter (Verlag: Fischer Verlag) schreibt auch Benjamin Lebert in seinem neuesten Werk "Kannst du" (Verlag: Kiepenheuer und Witsch) über Vertreter der "Generation Praktikum". Zwei Leseproben aus Leberts Buch sowie den Klappentext gibt auf den Seiten des KiWi-Verlags. Auf tragisch-komische Art kommt die Generation Praktikum auch in Matthias Keidtels Buch "Ein Mann wie Holm" vor.Eine "radikal subjektive Zwischenbilanz seiner Jugendjahre" zieht Ric Graf in seinem neuen Buch "iCool". Er versucht sich an einem Porträt der Jugend und beschreibt "seine" Generation als ziellose, einsame und absichtlose Jugend. Das mag vielleicht auf einige zutreffen, Allgemeingültigkeit kann er mit seinen Aussagen allerdings sicher nicht beanspruchen. Kritiken z.B. hier oder hier.
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